Von der Beseitigung von Altlasten und einem unbeschwertem Gang in die Zukunft

EDU Schweiz: Redaktion des Parteiorgans "EDU-Standpunkt" auf Studienreise

 

Der jährliche Ausflug führte die Redaktion des "EDU-Standpunkts" dieses Jahr in den Kanton Aargau. Die 15-köpfige Delegation liess sich über die erfolgreichen Anstrengungen in der Sondermülldeponie Kölliken orientieren und besichtigte in Fahrwangen die Schuhfabrik Fretz Men. Die Schifffahrt auf dem Hallwilersee bot Gelegenheit zum Gedankenaustausch.

"Ich war immer der Meinung, der in Kölliken betriebene Aufwand sei übertrieben. Die voraussichtlich 2019 abgeschlossenen Bemühungen verdienen unseren grossen Respekt", sagte Hans Moser, Redaktionsleiter und Parteipräsident. Moser äusserte sich in Kölliken beeindruckt vom sorgfältigen Umgang mit Altlasten. "Die EDU hat stets betont, wie wichtig ein verantwortungsvoller Umgang mit der Schöpfung ist. Wo das unterbleibt, muss mit astronomischen Summen gerechnet werden." Die Aufwände von insgesamt rund einer Milliarde Franken müssten jedoch als "Mahnfinger verstanden werden". Moser erinnerte an das Motto "Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung" der Ökumenischen Versammlung von 1983. Diese Verpflichtung sei aktueller denn je, hielt er fest.


Die Besichtigung der Herrenschuhfabrik Fretz Men in Fahrwangen gab einen vielseitigen Einblick in ein innovatives Schweizer KMU. Die seit 1903 bestehende Fabrik konnte sich dank Qualität, Marktnähe und Innovation im internationalen Umfeld behaupten.
Hans Moser: "Wir dürfen die Schöpfung gebrauchen, aber wir sollen sie auch schützen." Angesichts der bequemen Schuhe wünschte er allen Teilnehmenden einen "unbeschwerten Gang in die Zukunft".

Der "EDU-Standpunkt" erscheint seit 1981 und seit 1991 als Monatszeitung. Das Parteiorgan erreicht eine Auflage von 34'000 Exemplaren und wird von schätzungsweise 100'000 Personen in der Schweiz gelesen.